Momentan stürmt und regnet es in Berlin – und es ist kalt! Dabei fahren wir doch schon in einer Woche los, von Berlin nach Rügen mit dem Fahrrad! – Wink aus der Zukunft: hier der Reisebericht – Wer jetzt denkt, dass damit die Abenteuerlust in den Hintergrund rückt, liegt falsch. Ich bin guten Mutes, dass das Wetter uns wohlgesonnen sein wird. Natürlich weiß man das nie so genau. Also müssen wir uns wohl gut vorbereiten.
Unsere Voraussetzungen für die Radtour sind nicht optimal: Unsere Vehikel sind ein City Bike mit 3 Gängen und ein Rennrad ohne Gepäckträger. Für mein Fahrrad habe ich mir letzte Woche Taschen für den Gepäckträger bei Ebay ersteigert – 21€. Vorgestern kamen sie dann bei mir Zuhause an. Ich schaute etwas enttäuscht als wir die Taschen probeweise am Gepäckträger befestigten – sie sehen recht klein aus. Wie beim Wandern hat man auch bei Fahrradtouren nur sehr begrenzten Stauraum. Es muss also wohl überlegt sein, was mit darf und was nicht. 

Der ADFC hat eine kleine Checkliste für den Fahrradurlaub zusammengestellt. Diese Liste ist sehr umfangreich, gibt jedoch eine gute Orientierung. Ich muss mir auf jeden Fall bis zur nächsten Woche noch ein Zelt zulegen und eine Outdoorjacke, die mich gegen Wind und Wetter schützt.

Wo genau? Keine Ahnung – aber das ist ja gerade das Abenteuerliche.

In einer Woche geht es schon los: Freitag Mittag steigen wir mit unseren Fahrgeräten erstmal in ein anderes Fortbewegungsmittel. Wir fahren mit der S-Bahn nach Oranienburg. Am Freitag Nachmittag möchte ich mich nämlich nicht freiwillig im Berliner Verkehr zwischen feierabendwütigen Autofahrern herumschlängeln. So richtig los geht es also am Bahnhof Oranienburg. Wir hoffen bis zum Sonnenuntergang in Fürstenberg anzukommen. Dort werden wir dann die erste Nacht verbringen. Wo genau? Keine Ahnung – aber das ist ja gerade das Abenteuerliche. Wir werden schon ein schönes Plätzchen finden – das hoffe ich jedenfalls. Darf man in Deutschland eigentlich einfach so draußen zelten? Dieser Frage bin ich hier nachgegangen.
Am nächsten Tag geht es dann weiter durch Neubrandenburg – mal schauen wie weit wir es schaffen. Vielleicht bis auf Höhe Demmin. Wo auch immer wir dann landen, schlafen wir dann auch noch eine Nacht im Freien. Und dann sollte Tag Drei und damit der finale Tag der Fahrradtour von Berlin (ja gut, Oranienburg) nach Rügen angebrochen sein.